
Regelmäßige Untersuchungen zur Krebsvorsorge beim Frauenarzt sind für uns Frauen von enormer Bedeutung, denn eine frühzeitige Erkennung einer Krebserkrankung ist meist essenziell für eine erfolgreiche Therapie. Je früher karzinogene Veränderungen festgestellt werden, desto höher sind die Heilungschancen.
In meiner Privatpraxis biete ich Ihnen eine Reihe modernster, schneller und zuverlässiger Testmethoden zur Krebsvorsorge an. Ein hochauflösendes Ultraschallgerät der neuesten Generation ist ebenfalls regelmäßig im Einsatz.
Neben den gynäkologischen Tast- und Ultraschalluntersuchungen der Brust und der weiblichen inneren Organe ergänzen spezielle Abstrichverfahren wie die Dünnschicht-Zytologie oder der Immunologische Stuhl- oder Blasentest sinnvoll die Diagnostik.
Die Zeit nach einer überstandenen Krebserkrankung bringt neue Herausforderungen – körperlich, seelisch und organisatorisch. Ich begleite sie während und nach der Therapie mit einem umfassenden, ganzheitlichen und individuell abgestimmten Nachsorgekonzept nach den aktuellen Leitlinien.
Der erste Besuch beim Frauenarzt ist für viele Teenager ein sehr aufregender Termin und oftmals mit Unsicherheit verbunden.
In meiner Teenagersprechstunde oder auch „Mädchensprechstunde“ möchte ich Dir deshalb diese Erfahrung so angenehm wie möglich gestalten und werde mir die entsprechende Zeit in einer ruhigen Atmosphäre für Dich und Dein Anliegen nehmen, um alle Deine Fragen zu beantworten. Gerne kannst Du auch Deine beste Freundin, Deinen Freund oder ein Elternteil zum Termin mitbringen – wie es Dir persönlich am liebsten ist.
Egal ob es sich um Fragen zur körperlichen Entwicklung, Monatshygiene, den weiblichen Zyklus, Menstruationsbeschwerden, Akne, Sexualität, Verhütung, Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV) geht oder einfach nur zum Kennenlernen, ich bin für Dich da. Es gibt keine peinlichen Fragen!
Eine gynäkologische Untersuchung ist beim ersten Besuch meist nicht erforderlich. Falls Du magst, erkläre ich Dir gerne, wie eine gynäkologische Untersuchung zukünftig ablaufen würde.
Heutzutage stehen uns eine Vielzahl verschiedener moderner Methoden zur Verhütung zur Verfügung. Und längst ist Verhütung nicht mehr nur reine Frauensache.
Zu den nichthormonellen Verhütungsformen zählen beispielsweise das Kondom, das Diaphragma, kontrazeptive Scheidenzäpfchen, die Kupferspirale, diverse Methoden der NFP (natürliche Familienplanung), Hormoncomputer oder die operative Sterilisation.
Hinzu kommen hormonelle Methoden zur Verhütung wie die klassische Antibabypille, das Verhütungspflaster, der Vaginalring, die Hormonspirale, das Hormonstäbchen oder die Dreimonatsspritze.
Jede Frau ist anders und nicht alle Verhütungsoptionen sind flexibel einsetzbar. Verhütungsberatung ist ein sehr individuelles Thema und orientiert sich stark nach Ihren individuellen Bedürfnissen und eventuellen Vorerkrankungen. Hier ist eine ausführliche Anamnese unter Berücksichtigung unterschiedlicher Aspekte wie Gesundheit, Lebensalter und individuellen Wünschen zielführend.Ziel ist es, dass wir die für Sie passende Methode gemeinsam ausfindig machen.
Für viele Paare ist ein eigenes Kind der größte Herzenswunsch. Umso belastender ist es, wenn sich dieser Wunsch nicht erfüllt – sei es über längere Zeit oder gar dauerhaft.
Als erfahrene Frauenärztin und auch als Mutter weiß ich, wie sensibel dieses Thema ist. Deshalb begleite ich Sie mit Empathie, Fachwissen und einem ganzheitlichen Ansatz auf Ihrem Weg.
Um mögliche Ursachen für eine ausbleibende Schwangerschaft zu erkennen, biete ich Ihnen eine gezielte Diagnostik an, darunter Hormonanalysen und gezieltes Zyklusmonitoring. Neben schulmedizinischen Verfahren setze ich auch auf natürliche Methoden zur Förderung der Fruchtbarkeit. Diese ergänzenden Ansätze können helfen, Körper und Geist in Einklang zu bringen und die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.
Sollte trotz aller Bemühungen keine Schwangerschaft eintreten, stehe ich Ihnen und Ihrem Partner beratend zur Seite. Gemeinsam besprechen wir mögliche Alternativen zur Erfüllung Ihres Kinderwunschs und ich unterstütze Sie bei der Auswahl eines geeigneten Kinderwunschzentrums.
Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch!
Eine umfassende Schwangerschaftsvorsorge sowie die Mutterschaftsnachsorge und auch Stillberatung gehören zum „Rundum“-Wohlfühl-Paket. Neben den klassischen Vorsorge- und Nachsorgeuntersuchungen biete ich Ihnen auch weitere Zusatzuntersuchungen für eine sicherere Überwachung Ihrer Schwangerschaft.
Blut- und Urinuntersuchungen, Blutdruck- und Gewichtsmessung, Wachstumskontrollen mit hochauflösenden 3D/4D-Ultraschallgeräten, bis hin zur Abklärung von Schwangerschaftsdiabetes (OGTT), CTG-Überwachung, Betreuung von Risikoschwangerschaften und die Dopplersonographie des fetomaternalen Gefäßsystems gehören selbstverständlich zu meinem umfänglichen Angebot.
Als Ihre Frauenärztin würde es mich freuen, Sie durch diese spannende Zeit begleiten zu dürfen.
Und wenn es zu einem Abort (Fehlgeburt) gekommen ist?
Aborte (Fehlgeburten) sind ein häufiges Ereignis. 11-15 % aller Schwangerschaften enden vorzeitig. Dabei zählen wir nur die Schwangerschaften, die durch Ultraschalluntersuchungen oder durch die Bestimmung des Schwangerschaftshormons HCG festgestellt werden konnten. Untersuchungen ergaben, dass ca. 70 % aller Schwangerschaften schon vor dem Zeitpunkt der erwarteten Regelblutung mit einer frühen Fehlgeburt enden und von der Frau nicht erkannt werden, da die Regelblutung pünktlich oder nur wenige Tage später eintritt.
Es ist bekannt, dass nicht wenige Frauen in ihrem Leben eine oder mehrere Fehlgeburten erleben. Dennoch sind mehrfache Fehlgeburten für die betroffenen Frauen und ihre Partner oft psychisch stark belastend.
Auch im Falle einer gestörten Frühschwangerschaft oder bei Komplikationen stehe ich Ihnen beratend und unterstützend zur Seite.
Sie sind nicht allein!
Ein fein abgestimmtes hormonelles Gleichgewicht ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Frau. Kommt es zu Störungen im Hormonhaushalt, kann sich dies auf vielfältige Weise äußern – etwa durch unregelmäßige oder ausbleibende Monatsblutungen, Zwischenblutungen, Zyklusunregelmäßigkeiten, starke oder schmerzhafte Blutungen sowie begleitende Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen oder Hautveränderungen.
Mithilfe moderner Diagnostik – wie Hormonanalysen, Ultraschalluntersuchungen und Zyklusbeobachtungen – können mögliche Ursachen erfasst werden. Hier ist mir der gemeinsame Dialog mit Ihnen sehr wichtig. Gemeinsam entwickeln wir Ihr individuelles Behandlungskonzept. Dabei berücksichtigen wir sowohl schulmedizinische als auch – auf Wunsch – ergänzende naturheilkundliche Ansätze.
Ziel ist es, Ihre hormonelle Balance wiederherzustellen und Ihnen zu einem regelmäßigen, beschwerdefreien Zyklus zu verhelfen – ganz gleich, ob Sie sich in der Pubertät, im gebärfähigen Alter oder in den Wechseljahren befinden.
Auch gutartige gynäkologische Erkrankungen wie das Vorkommen von Myomen, Eierstockzysten und auch die Endometriose sind häufig mit Blutungsstörungen oder Beschwerden assoziiert. Hier ergeben die ausführliche Anamnese in Ergänzung mit den erhobenen Untersuchungsbefunden weitere Hinweise.
Der medizinische Fachbegriff für die Wechseljahre lautet Klimakterium oder Menopause.
Es handelt sich um eine Zeit des Umbruchs, die vor allem mit hormonellen Veränderungen einhergeht. Sie verlaufen von Frau zu Frau unterschiedlich und setzen meist zwischen dem 40. und dem 60. Lebensjahr ein. Beginn und Ausmaß des Wandels können äußerst unterschiedlich sein. Jede dritte Frau fühlt sich durch starke Beschwerden wie Hitzewallungen, Herzrasen und Harninkontinenz sehr beeinträchtigt. Häufig berichten Patientinnen auch über depressive Verstimmungen, Schlafstörungen und nachlassende Libido. Trockene Schleimhäute und deren Folgen sind ebenfalls keine Seltenheit. Nur ein Drittel aller Frauen verspürt in diesem Lebensabschnitt keinerlei Beschwerden.
Verschiedenste Maßnahmen können dabei helfen, die Beschwerden zu lindern. Hierzu zählen neben einer eventuellen Hormonergänzung (Hormonersatztherapie, kurz HRT) eine gesunde Ernährung mit Nikotinverzicht und mäßigem Alkoholkonsum, die Einnahme von Antioxidantien (Vitamine, Mineralstoffe) und regelmäßige Ausübung von Sport (Ausdauer- und Krafttraining). All dies steigert nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern kann auch einen positiven Einfluss auf Ihr Äußeres haben. Naturheilverfahren und Phytotherapie sollen hier nicht unerwähnt bleiben und sind oft ein idealer Begleiter insbesondere bei anfänglichen Beschwerden in der Prä- und Perimenopause.
Insbesondere vor dem Beginn einer Hormontherapie (HRT) sind eine gründliche gynäkologische Untersuchung, ein eingehendes Gespräch und die intensive Beratung sowie eine eventuelle Blutuntersuchung unerlässlich. Gemeinsam wägen wir Nutzen und Risiko ab. Auch wenn die HRT aufgrund vermeintlicher und wahrer Risiken immer wieder zum Diskussionsgegenstand in den Medien wird, so hat diese Therapie doch ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil; vor allem dann, wenn rechtzeitig damit begonnen wird.
Auch wenn es sich bei Infektionen bzw. Geschlechtskrankheiten im Vaginalbereich für die meisten um ein unangenehmes Thema handelt, hatte so gut wie jede Frau schon einmal damit zu tun. Sie kommen häufiger vor, als man vielleicht denken könnte. Ein Anzeichen für eine gestörte Vaginalflora oder ein gestörtes vaginales Mikrobiom ist oft ein ungewöhnlicher Ausfluss, Juckreiz oder Brennen.
Durch einen Abstrich aus der Scheide und/oder dem Gebärmutterhalskanal kann das gewonnene Material fachgerecht untersucht und die Ursache meist eruiert werden.
Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens mit einer sexuell übertragbaren Infektion (STI, für den englischen Begriff Sexually Transmitted Infections) in Kontakt kommen. Manche sexuell übertragbaren Infektionen sind unangenehm, jedoch weitgehend harmlos. Andere hingegen können sogar lebensbedrohlich werden. Wenn sexuell übertragbare Infektionen frühzeitig erkannt werden, lassen sie sich in der Regel gut behandeln – auch wenn (noch) nicht alle komplett heilbar sind.
Eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur kann sich durch verschiedene Beschwerden äußern – etwa durch ungewollten Urinverlust, ein Druckgefühl im Unterleib oder eine verminderte Kontrolle beim Stuhlgang. Auch Rückenschmerzen und eine eingeschränkte sexuelle Empfindsamkeit können damit zusammenhängen. Die Ursachen sind vielfältig: Schwangerschaft und Geburt, hormonelle Veränderungen, Übergewicht oder auch eine Bindegewebsschwäche können den Beckenboden belasten.
Die Therapieoptionen sind wie die Ursachen vielfältig und individuell.Zunächst steht meist ein gezieltes Beckenbodentraining im Mittelpunkt, das unter Anleitung erlernt und anschließend eigenständig fortgeführt werden kann. Der Fokus liegt darauf, die Muskulatur bewusst wahrzunehmen und systematisch zu stärken, um die Kontrolle über Blase und Darm zu verbessern und Beschwerden wie Inkontinenz oder Druckgefühl im Unterleib zu lindern.
Ergänzend kann eine physiotherapeutische Behandlung sinnvoll sein, insbesondere wenn komplexere muskuläre oder funktionelle Zusammenhänge bestehen. In einigen Fällen kommt auch die sogenannte Biofeedback-Therapie zum Einsatz, bei der die Muskelaktivität über Sensoren sichtbar gemacht wird und so gezielter trainiert werden kann.
Bei ausgeprägter Schwäche kann eine Elektrostimulation helfen, die Muskulatur zu aktivieren und den Trainingsprozess zu unterstützen.
Darüber hinaus berate ich Sie gerne zu Alltagshilfen wie Pessaren oder Kontinenzprodukten, die Ihnen zusätzliche Sicherheit und Lebensqualität im Alltag bieten können.
Je nach Ursache und Ausprägung der Beschwerden stimmen wir gemeinsam die Therapie individuell auf Ihre Bedürfnisse ab. Mein Ziel ist es, Ihre Lebensqualität zu verbessern und Ihnen wieder ein sicheres Körpergefühl zu ermöglichen – mit Diskretion, Empathie und einem starken Netzwerk rund um das Thema Beckenboden.
Impfungen in der Frauenheilkunde – Schutz für jede Lebensphase
Impfungen sind ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge und spielen auch in der Frauenheilkunde eine zentrale Rolle.Sie schützen vor Infektionskrankheiten, die insbesondere für Frauen in bestimmten Lebensphasen – wie Schwangerschaft, Kinderwunsch oder den Wechseljahren – besondere Risiken darstellen können.
In meiner Privatpraxis berate ich Sie individuell zu sinnvollen Impfungen, abgestimmt auf Ihre Lebenssituation, Ihren Impfstatus und Ihre persönlichen Bedürfnisse.
Beispielsweise wichtige Impfungen aus gynäkologischer Sicht sind:
HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs und anderen durch Humane Papillomviren verursachten Erkrankungen
Impfungen bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft, z. B. gegen Röteln, Windpocken, Pertussis (Keuchhusten) und Influenza
Bringen Sie gerne Ihren Impfpass mit zum vereinbarten Termin. Ihre Gesundheit und deren Prävention liegen mir am Herzen!
Die aktuellen Sprechzeiten entnehmen Sie bitte dem Terminbuchungssystem von Doctolib. Termine kommen immer nach Vereinbarung zustande. Weiterhin werden wöchentlich kurzfristige Zusatztermine freigeschaltet. Einmal pro Monat findet meine Sprechstunde auch samstags statt.